Was bitteschön ist ein
„Hasenstall“?
Irgendwie sind wir auf unseren Touren auf diesen Begriff gekommen. Ich
weiß jetzt auch nicht mehr, wann wir die Bezeichnung eingeführt haben,
aber in zahlreichen Ländern haben wir schon in einigen „Hotels“
übernachtet, die, sagen wir mal, nicht gerade westeuropäischen
Vorstellungen entsprechen. Irgendwann hat sich für diese Art von
Hotelzimmer der Begriff „Hasenstall“ etabliert.
In Marokko findet man als „Backpacker“ eine Vielzahl von „Billighotels“
in denen man sich einquartieren kann. Die billigsten Doppelzimmer fangen
bei gut 60 – 80 Dh an (also rd. 6 – 8 Euro). Der Standard ist ob des
Preises äußerst dürftig in dieser Kategorie, um es mal sehr
zurückhaltend zu formulieren. Aber auch die Hotels mit einem Stern (rd.
100 – 180 Dh) fallen häufig genug in die Kategorie „Hasenstall“: kleine
Zimmer, eng, bröckelnder Putz, offene Elektroleitungen, durchgelegene
Matratzen, bisweilen Kakerlakenbesuch, (äußerst) mangelhafte sanitäre
Einrichtungen, etc..
„Gemütlich“ wird es erst ab rd. 250 Dh (knapp 25 Euro). Was den Besucher
zahlreicher „Billighotels“ typischerweise im „Badbereich“ erwartet,
möchte ich mit 2 Fotos einmal kurz skizzieren:

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