Sbeitla
Wir kamen abends in Sbeitla an. Hotels gibt es nicht
viele. Das vereinfacht die Auswahl. Das Sufetula, am Ende der antiken Ausgrabungstätte,
will 60TD für ein DZ bzw. 40 für ein EZ. Das war uns zu teuer und wir quartierten uns im
Bakini ein. Das Dreibettzimmer kostete uns incl. Frühstück 66 TD. Für das gebotene
immer noch zu teuer.
An dem Abend kamen wir nicht mehr in die Ausgrabungsstätte hinein. Diese schloss
bereits um 17:00 Uhr. Also gingen wir im Ort zunächst was essen und tranken anschließend
noch im Hotel ein paar Bier.
Am nächsten Morgen checkten wir zunächst aus dem Hotel aus und fuhren dann samt Gepäck
zum Eingang der Ausgrabungsstätte (Tickets im Museum gegenüber der Straße: pro Nase 2
TD, Fotoerlaubnis 1 TD). Wir hatten gehofft, dass wir unsere Mopeds neben dem Wärterhaus
hätten parken können, man schickte uns aber zum gegenüberliegenden Parkplatz. Die
Mitarbeiter versprachen aber, dass sie einen Blick auf die Mopeds behalten würden.
Das Ausgrabungsareal ist sehr weitläufig Interessant sind v.a. das Kapitol und das
Theater. Nachdem wir uns alles bei Sonnenschein und blauem Himmel in Ruhe angesehen
hatten, fuhren wir los Richtung Douz (zunächst Straße Richtung Sfax, anschließend
abgebogen Richtung Gafsa). Wir verließen dann die Hauptstraße und fuhren über eine
kleine Straße Richtung Sened. Wir fragten uns dort nach dem Weg Richtung Sakket durch.
Klappte nicht auf Anhieb, irgendwie fanden wir die Piste aber dann doch. Nach einigen
Kilometern begann dann der Aufstieg zum Djebel Biada. Nicht ganz einfach zu fahren (um
nicht zu sagen saumäßig), da der Weg äußerst steinig ist, aber besser hoch als runter
zu fahren. Von oben hat man fantastische Ausblicke auf die Umgebung! Insofern lohnt sich
der etwas beschwerliche Weg hinauf auf jeden Fall.
Dann fuhren wir weiter Richtung Sakket. Die Schotterpiste wechselt in Asphalt über. Wir
wollten uns die Schlucht in der Nähe des Ortes ansehen. Im Ort angekommen fragten wir
einen Einheimischen, konnten aber die Zufahrt zur Schlucht nicht entdecken und das,
obschon wir die entsprechenden GPS-Koorinaten hatten. Es blieb wie verhext: egal welchen
Weg wir einschlugen: laut GPS-Empfänger entfernten wr uns immer von der Schlucht statt
uns zu nähern. Letztendlich wollten wir schon aufgeben, bis wir bei der Fahrt Richtung
Westen auf die "Umgehungstraße" stießen. Wir näherten uns also von der der
anderen Bergseite und fanden schließlich den Weg zur Schlucht. Die Schlucht selbst ist
ganz nett, aber jetzt auch nicht sooo dramatisch als das man sie unbedingt gesehen haben
muss.
Wir fuhren weiter bis zur Hauptstraße bei El Guettar und von dort weiter Richtung Douz.
Die Gegend wird zunehmend "wüstenhafter". Mit den Bergketten und dem Licht der
langsam untergehenden Sonne war es eine sehr schönbe Gegend, durch die wir fuhren.
Schließlich erreichten wir zunächst Kebili und dann Douz.
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